Der Duft von Zimt und gebackenen Äpfeln gehört zu den angenehmsten Zeichen des Herbstes. Apfelkuchen aus Mürbeteig mit knusprigen Streuseln ist ein Klassiker, der selbst Anfängern gelingt. Erfahren Sie Schritt für Schritt, wie man ihn backt.

Der einfachste Weg zu einem perfekten Apfelkuchen ist die Kombination von Mürbeteig aus Mehl, kalter Butter und Eigelben mit etwa 1,5 kg sauren Äpfeln. Das Ganze wird bei 180°C für 45–55 Minuten gebacken und nach dem vollständigen Abkühlen serviert. Nachfolgend finden Sie das Rezept, Tipps zu den Äpfeln sowie einen Vergleich der Backformen: Springform und rechteckiges Backblech.
Diese Menge reicht für ein rechteckiges Backblech von ca. 35 × 25 cm. Wenn Sie in einer Springform mit einem Durchmesser von 24–26 cm backen, reduzieren Sie die Portion um etwa ein Viertel, damit der Teig nicht über den Rand läuft.
Mürbeteig (Boden und Streusel):
Apfelfüllung:
Sie können den Teig im Voraus zubereiten: Der Mürbeteig übersteht problemlos eine Nacht im Kühlschrank, wodurch er sich leichter ausrollen lässt und das Raspeln für die Streusel gleichmäßiger gelingt.

Zum Kaffee mit Puderzucker bestreuen oder mit einer Kugel Vanilleeis servieren.
Für Apfelkuchen eignen sich am besten leicht säuerliche, feste Sorten, die im Ofen nicht zu Brei zerfallen. Klassische Optionen sind Antonowka, Graue Französische Renette, Klarapfel und Jonagold. Wenn Sie nur süßere Äpfel zur Hand haben, fügen Sie der Füllung etwas Zitronensaft hinzu, um einen intensiveren, fruchtigeren Geschmack zu erzielen.
Sie können auch zwei Sorten kombinieren: eine säuerliche und eine süßere. Die Füllung wird dadurch geschmacklich ausgewogener.
Beide Formen funktionieren gut, sorgen aber für ein etwas anderes Ergebnis. Die Wahl hängt davon ab, ob Sie einen höheren, eindrucksvollen Kuchen oder ein einfaches Portionieren für mehr Personen bevorzugen.
Springform (z. B. rund oder quadratisch):
Rechteckiges Backblech:
Mehr über die Auswahl von Backformen erfahren Sie im Ratgeber Welche Backform soll man wählen?
Bewahren Sie den abgekühlten Apfelkuchen in einem dicht verschlossenen Behälter an einem kühlen Ort auf. Er schmeckt am besten innerhalb von 2–3 Tagen, und die Streusel bleiben knusprig, wenn der Kuchen im noch warmen Zustand nicht abgedeckt wird. Wenn Sie zu einer Familienfeier oder einem Picknick gehen, ist eine Backform mit Deckel und Griffs удобно: Nach dem Abkühlen bleibt der Kuchen auf dem Boden, und Sie setzen einfach den Deckel auf und nehmen den Apfelkuchen mit, ohne ihn umfüllen zu müssen.
Wie lange und bei welcher Temperatur backt man Apfelkuchen?
Apfelkuchen aus Mürbeteig wird in der Regel 45–55 Minuten bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) gebacken. Er ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und sich die Ränder des Teigs von der Form lösen.
Muss man die Äpfel für den Apfelkuchen vorher andünsten?
Das ist nicht zwingend erforderlich. Rohe Äpfel in Scheiben oder geraspelt backen zusammen mit dem Teig. Das Andünsten ist vor allem bei sehr saftigen Äpfeln sinnvoll, da dadurch überschüssiges Wasser verdampft.
Wie verhindert man, dass der Boden des Apfelkuchens matschig wird?
Drücken Sie den Saft aus den Äpfeln aus und bestreuen Sie den Teigboden mit Hartweizengrieß oder Semmelbröseln. Dies nimmt die Feuchtigkeit auf und schützt den Mürbeteigboden.
Kann man Apfelkuchen einfrieren?
Ja. Schneiden Sie den vollständig abgekühlten Apfelkuchen in Portionsstücke und frieren Sie ihn in einem luftdichten Behälter ein. Vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen und bei Bedarf kurz im Ofen erwärmen, damit die Streusel wieder knusprig werden.
Springform oder Backblech: Was ist besser für Apfelkuchen?
Eine Springform ergibt einen höheren Kuchen mit einer dickeren Apfelschicht und sieht auf einer Tortenplatte wunderschön aus. Ein rechteckiges Backblech bietet mehr Portionen und lässt sich leichter schneiden. Beide Formen sind gut geeignet, wenn Sie die Menge an Teig und Füllung entsprechend anpassen.
Wie lange bleibt Apfelkuchen frisch?
In einem luftdichten Behälter an einem kühlen Ort schmeckt er 2–3 Tage lang gut.